Bar & Abendkasse ab 19h
Vorstellung 20h
Eintritt CHF 35.00
Kulturlegi / IV / junge Menschen in Ausbildung / Mitglieder t. (Theaterschaffende)
CHF 20.00
im barakuba ist nur Barzahlung möglich!
Zürich, 2026. Eine Frau steht auf der Bühne. Ein Telefon klingelt. Eine Stimme. Stille. «Hörst du mich?» «Wie geht’s dir?» «Hast du meinen Brief erhalten?» Und immer wieder: «Bei uns ist alles in Ordnung.» Ein Satz, der beruhigt – und zugleich alles offenlässt. Egal, ob Telefon, Internet, Brief oder Paket – alles ist eine Art, miteinander zu kommunizieren, Freuden und Sorgen zu teilen und Nähe herzustellen.
In ihrem jüngsten Stück geht die Theatermacherin Zarina Tadjibaeva der Frage nach, wie Nähe über mehrere tausend Kilometer hinweg aufrechterhalten werden kann. Wie sehen Kommunikation, Anteilnahme und auch Fürsorge aus, wenn Menschen an verschiedenen Orten leben? Ausgehend von ihrer eigenen Migrationsgeschichte – von Tadschikistan über Deutschland bis in die Schweiz – erzählt Tadjibaeva mit Humor, Musik und dokumentarischem Material von der Erfahrung politischer und ökonomischer Transition sowie von Migration, Einsamkeit und Verbundenheit.
Durch die Erzählung entsteht aus der individuellen Erfahrung eine kollektive, die im Jahr 2026 auf erschreckende Weise aktuell bleibt.
... wuchs in der ehemaligen Sowjetrepublik Tadschikistan in Zentralasien auf. Danach lebte sie in Deutschland, heute in der Schweiz. Sie spricht fliessend Russisch, Deutsch und Persisch und sogar schon Schweizerdeutsch.
In Zürich hat sie die Schauspielschule
abgeschlossen. Seither ist sie in Filmen und auf der Theaterbühne zu
sehen – auch mit Soloprogrammen.
Künstlerische Leitung, Text und Spiel Zarina Tadjibaeva
Regie Sylvia Sobottka
Dramaturgie Alexandra Portmann
Szenografie Nader Taghavi
Kostüm Caroline Landolt
Choreografische Begleitung Marisa Godoy
Produktionsleitung Katrin Stallmach
Grafik Chrysa Chouliara
Koproduktion sogar Theater Zürich
Booking: kulturist / Nathalie Buchli
Ich habe 2021 Zarinas erstes Stück für die Künstler:innen-Börse visioniert - und beim Betrachten auf Video, zuhause auf dem Sofa, geweint: Wie Zarina ihre Erfahrungen als Dolmetscherin im Asylwesen auf die Bühne brachte, das war urkomisch, berührend und erschütternd zugleich.
Nachdem Zarina mit diesem Stück und auch mit der folgenden Produktion das barakuba-Publikum begeisterte, folgten Produktionen für grosse Bühnen.
Nun freue ich mich riesig, dass Zarinas neustes Stück auch wieder auf kleinen Bühnen Platz findet und sie so zurück ins barakuba kommt!
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