Bar & Abendkasse ab 19h
Vorstellung 20h
Eintritt CHF 35.00
Kulturlegi / IV / junge Menschen in Ausbildung / Mitglieder t. (Theaterschaffende)
CHF 20.00
im barakuba ist nur Barzahlung möglich!
Samstag 10. April 2027
Première: 30.10.2026 im Central Uster
Das Duo MeierMoser & der Huber begibt sich in seiner vierten Produktion auf die Suche nach dem rechten Weg im Wirrwarr der allzu vielen Möglichkeiten.
Dabei kommt wieder ein umfangreiches Instrumentarium zum Einsatz – von Trompete, Klarinette und Baritonsaxophon über Ukulele, Concertina und Toy Piano bis hin zu Maultrommeln, Angklung und Singender Säge. Stilistisch reicht der Bogen von Guillaume Dufay über verschiedenartigste Klangwelten bis hin zur Minimal Music.
Literarisch halten sich die drei Herren an Georg Christoph Lichtenbergs legendäre „Sudelbücher“, in welchen der Göttinger Physikprofessor jahrzehntelang alle möglichen und unmöglichen Beobachtungen und Fragestellungen niederschrieb:
„Er war ein solcher aufmerksamer Grübler, ein Sandkorn sah er immer eher als ein Haus.“
„Ich warf allerlei Gedanken im Kopf herum, bis endlich folgender obenhin zu liegen kam.“
„Wozu ist das Stroh gut?“
Mit solchen lichtenbergschen Gedankenblitzen im Gepäck entsteht ein lustvoller Musiktheaterabend, bei dem sich unterwegs immer wieder Verzweigungen und spontane Abschweifungen ergeben.
Seit 1997 spielen die beiden Jazzvagabunden Christoph «Meier» Gantert und Martin «Moser» Schumacher auf einer unglaublichen Ansammlung von Instrumenten wild drauflos: Die kleinste Bigband der Welt kennt kein Mass und keine Grenzen, sondern schlittert ohne Wimperzucken durch jedes stilistische Nadelöhr.
Als unberechenbare Clowns in der Musikmanege wagt das Duo MeierMoser im Sektor Weltmusik unerhörte Crossover von indischer Schlangenbeschwörungskunst und alpenländischem Gemüt, versteigt sich in die einsamen Höhen der Avantgarde und landet schon bald wieder recht unsanft in seichteren Gefilden.
Der Weg von Huber spannt sich mittlerweile über viele Genres. Von der Strasse weg über Zirkustheater und Variete bis zur Arbeit mit Puppen und Objekten bewegt sich Lukas «Huber» Roth immer an den Kanten der Fassbarkeit mit einem ungebändigten Hang zu absurden Zwischenräumen. Durch seine Affinität zu literarischen Texten und komischer Lyrik ist er der ideale dritte Mann im Bunde von «Galgenbruders».
Im März 2014 feierte das Duo MeierMoser & der Huber mit der ersten gemeinsamen Produktion „Galgenbruders Erben“ im sogar theater in Zürich Premiere. Entstanden ist ein viel beachteter theatraler Liederabend, der schon mehr als fünfzig Mal aufgeführt wurde. Dabei diente den drei Herren mit Hut die Sprachwelt von Christian Morgenstern, seine Galgenlieder und Palmström-Gedichte als Inspiration und Katalysator für ihre Zusammenarbeit. 2016 folgte dann mit «Die Tomatensuppenschleuder» eine eigenwillige Hommage an den Dadaismus mit den Dreh- und Kippreimen des kerntner Autoren Hugo Ramnek. 2018 tauchten sie musikalisch, wie theatral in den Wahnsinn von Cervantes' «Don Quixote» ein.
Von und mit Christoph «Meier» Gantert | Martin «Moser» Schumacher | Lukas «Huber» Roth
Texte aus den «Sudelbüchern» von Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799)
Regie Delia Dahinden
Komposition und musikalische Leitung Martin Schumacher
Lichtgestaltung Nik Tobler
Bühne Lukas Roth
Grafik Gabriela Scholl
Fotos Palma Fiacco
Produktionsleitung Martin Schumacher | Lukas Roth
Koproduktion
Central, Uster | ThiK - Theater im Kornhaus, Baden
Werkstatt für unkomplizierter Musik, Zürich
kooprteatr, Mönchaltorf
Lukas Roth's und meine Wege haben sich bereits vor 30 Jahren zum ersten Mal gekreuzt: ich war als Neuling im Theaterzirkus Wunderplunder, Luki als Tausendsassa ein festes MItglied beim Zirkus Chnopf...
Seither ist eine schöne Freundschaft entstanden - und Lukas stand schon unzählige Male auf der barakuba-Bühne: solo bei MixMit, als Musiker und Spieler mit zwei Produktionen der Dakar Produktion und mit dem Duo MeierMoser & der Huber mit allen bisherigen Stücken.
Dass MeierMoser & der Huber nach acht Jahren wieder ein neuens Programm machen, das freut mich riesig! Ich bin sicher: das lange Warten hat sich gelohnt...
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