Samstag 23. Januar 2021

Takis Savvas hat sich nicht abgemeldet

Takis Savvas hat sich nicht abgemeldet

von & mit THEATER AMALGAM (ZH)

Bar & Abendkasse ab 19h
Vorstellung 20h

Eintritt 30.-
mit Kulturlegi oder IV 20.-
Kinder 10.-

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Das Stück

Ana und Dina Savvas, griechische Secondas, reisen zu ihrem Vater Takis ins Heimatdorf, um dessen Papiere in Ordnung zu bringen. Aber Takis hat sich in seinem Haus verbarrikadiert, und die Schwestern sitzen bei brütender Hitze vor verschlossener Tür. Während sie warten, meldet sich Vergessenes und Verdrängtes störrisch und störend wieder. So entfaltet sich nach und nach die Lebensgeschichte des Vaters – und auch ihre eigene. Erzählend und sich erinnernd anerkennen sie, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt...

Anhand der Bewegung von Arbeitskraft und Geld in Europa stellt Theater Amalgam die Frage nach Gerechtigkeit in der Familie, in der Gesellschaft und in der europäischen (Finanz)politik – vom Wirtschaftswunder bis zur Eurokrise.

Die Ausgangslage

Die Generation der ersten „Gastarbeiter*innen" ist alt geworden, viele sind schon gestorben. Einige sind im „Gastland“ geblieben, andere ins Herkunftsland zurückgekehrt, wieder andere reisen – wenn sie können – hin und her. Am Beispiel einer (fiktionalen) Migrationsgeschichte, die in den 1950er Jahren und in Griechenland ihren Anfang nimmt, spielt das Kollektiv THEATR AMALGAM Fragen durch, die Migration heute immer noch betreffen.

Das Team

Claudio Schenard
Regie/Text/Konzept/Spiel
Dagny Gioulami
Spiel/Text/Konzept
Eleni Haupt
Spiel/Text/Konzept
Christian Thäler
Kostüm
Alexis Haupt
Musik
Sibylle Burkart
Oeuil exterieur